Aktuell

Empfang der Gemeinde am Neujahrstag


Rückschau auf das vergangene Jahr

„Deutschland ein Sommermärchen – Undenheim ein Ganzjahrestraum 2007“ so leitete Ortsbürgermeister Horn zu Beginn des Empfanges über zu einem Kennzeichen der Gemeinde – der Freude am Feiern und den vielen Festen. Den kühnen Vergleich konnte man am 31.Dezember beim „Sylvester-Fenster“ dem letzten kleinen Fest des Jahres, groß am Fenster geschrieben sehen. In der Tat traumhaft mit welcher Fantasie und Tatkraft man sich in Undenheim immer neue Feste einfallen lässt – so gab es in diesem Dezember die Premiere des „Lichterfestes“ auf dem illuminierten Wiegand-Will-Platz. Hier unterbrach der Bürgermeister den launigen Vortrag um auf einen entscheidenden Vorteil der Undenheimer Dorfgemeinschaft hinzuweisen - die Tatkraft vieler Ehrenamtlicher ohne die nicht nur die Feste, sondern sehr viel mehr nicht möglich wäre.

Seit Amtsantritt von Wilhelm Horn gibt es ihn – den Neujahrsempfang, auch und gerade um von Seiten der Gemeinde Dank zu sagen, Dank denen die sich mit ihrem Herzen und ihrer Kraft für das Gemeinwohl einbringen. Dieses persönliche Anliegen konnte man auch an diesem 01. Januar mehrfach vernehmen. Sei es bei der Rückschau auf das vergangene Jahr mit einem Höhepunkt des Gemeinsinnes - der Gestaltung des Erlebnisfeldes am Pilgerpfad, wo sich Undenheimer Bürger und Unternehmen mit ihrer Arbeit, oder über Spenden engagierten. Auch der Ausblick auf das neue Jahr enthielt ein schönes Bild „..Wenn ihr hört, dass in der Gemeinde jemand zum anpacken gebraucht wird und ihr wollt mithelfe, dann sacht es eurem Nachbarn und bringt den ach mit. Wenn der es dann noch weiter erzählt…“. Man sieht das Ehrenamt wird in Undenheim hoch geachtet.

Natürlich ließ Wilhelm Horn auch das übrige Geschehen des vergangenen Jahres revue passieren. Von zwei Zweiten und einem Ersten Platz in den Wettbewerben „Unser Dorf hat Zukunft“, über die erfolgreichen Entwicklungen in Sachen Gewerbegebiet und Neubaugebiet „Am Spess“ weiter über die Feierlichkeiten anlässlich der 10 jährigen Partnerschaft mit Dolcé, Italien, bis hin zum traurigen Verlust eines Aushängeschildes, Richard Kalbfuss der im September mit 105 Jahren verstarb.

Im Ausblick auf das Jahr 2007 wurde die Situation der Gemeindefinanzen betrachtet, die sich bei weiterer Vermarktung im Gewerbegebiet und im Neubaugebiet als akzeptabel darstellen. Ein wichtiger Termin des Jahres kommt im August – 40 Jahre Partnerschaft mit Blaisy-Bas wird im Burgund am 10.08.07 gefeiert. Notwendige Pflege und Instandhaltung kommunaler Einrichtungen wird die Mithilfe der Einwohnerschaft ein weiteres Mal notwendig machen. Dann noch ein kurzer Schwenk zur „Arche Noah“ der Undenheimer Kindertagesstätte, die bereits seit langem einen sehr guten Ruf im Landkreis hat. Nun wird die „Arche Noah“ zur landesweit dritten Einrichtung im Rahmen des Projektes „Der musikalische Kindergarten“. Offensichtlich stimmt auch in diesem Bereich der Gemeinde die Qualität. Kurz war er nicht, sehr wohl aber kurzweilig der Vortrag des Ortsbürgermeisters.

Nur eines hat er vergessen – den Dank an Petrus zu richten der zwar allen die Sylvester Müdigkeit aus den Knochen blies, aber erfreulicherweise die Schleusen geschlossen ließ. So ging diese Veranstaltung des Jahres gut und trocken zu Ende.