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Mehr Bäume für Ortsbild


Rat will "Aufforstung"/Pflanzung zur Kerb

Die Geruchsbelästigungen, die in den vergangenen Tagen zu Beschwerden geführt hatten, "kommen von uns selbst", stellte der Ortschef in der jüngsten Gemeinderatssitzung schmunzelnd fest. Verbandsbürgermeister Klaus Penzer klärte auf, dass getrockneter Klärschlamm von der Hahnheimer Kläranlage auf die Felder ausgebracht worden sei. Bis er in den Boden eingearbeitet worden sei, seien Geruchsbelästigungen aber nicht auszuschließen. Der Klärschlamm weise aber keine Schadstoffe auf, er sei sogar ein guter Düngestoff. Die Ausbringung habe sich als ein bewährtes und günstiges Verfahren herausgestellt, eine mögliche Verbrennung wäre wesentlich teurer und würde sich womöglich auch auf die Abwassergebühren auswirken.

Den desolaten Zustand des alten Bushaltehäuschens in der Staatsrat-Schwamb-Straße (Höhe Anwesen Hauber) mahnte Petra Kopf (SPD) an. Eine sofortige Abhilfe sei nicht möglich, da die Finanzierung nicht geklärt sei, meinte Wilhelm Horn. Allerdings sei eine Modernisierung auf jeden Fall notwendig, eventuell über die Aktion "Dorf hat Zukunft". Den schlechten Zustand des ehemaligen Ratssaales kritisierte Herbert Geist (SPD). Auch hier will der Ortsbürgermeister für Abhilfe sorgen und den Raum regelmäßig reinigen lassen.

Auf einhellige Zustimmung stieß ein Antrag der SPD-Fraktion, der auf eine Aufforstung von Bäumen in den Undenheimer Straßen abzielte. Denn mittlerweile seien, so Holger Kröhler, vor allem im Friesenheimer und im Hermelstein Weg schon einige Lücken zu sehen. "Wir werden nachpflanzen, vielleicht etwas kleinkroniger", versicherte Ortsbürgermeister Wilhelm Horn. Zur Undenheimer Kerb wird der neue Kerbejahrgang in diesem Zusammenhang einen Anfang machen und auf dem Wiegand-Will-Platz am Samstag nach der offiziellen Eröffnung um 18.30 Uhr einen Baum pflanzen. Über weitere Spenden würde sich die Gemeindeverwaltung freuen, sagte Wilhelm Horn.

Für knapp 5500 Euro hat der Gemeinderat einstimmig Arbeiten für den Friedhof vergeben. Dabei handelt es sich um Wegebauarbeiten und den Bau von Streifenfundamenten.