Hilfe für Doris und Andere
Helfen Sie mit !
Die 60-jährige Doris aus Undenheim leidet an Leukämie. Nur eine Stammzellentransplantation
kann ihr Leben retten. Doris sucht einen passenden Spender.

Sie ist kein Einzelfall.
Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch neu an Leukämie. Nur eine Stammzellspende ist für
viele Patienten die letzte Chance auf Heilung. Aus diesem Grund veranstaltet eine lokale Initiativgruppe
unter der Schirrmherrschaft von Verbandsbürgermeister Klaus Penzer zusammen mit der
DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei eine öffentliche Typisierungsaktion.
| Datum: | 23.07.06 |
| Uhrzeit: | 10 - 16 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Goldbachhalle Undenheim Alzeyer Straße 55278 Undenheim |
Spendenkonto: | Empfänger: DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei Konto-Nr.: 200455008 Bank: Volksbank Rhein-Selz eG BLZ: 55061907 Stichwort: Doris |
| Ansprechpartner: | Annette von der Mühlen |
| E-Mail: | muehlen@dkms.de |
| Telefon: | 0221 94 05 82 115 |
So werden Sie potenzieller Stammzellenspender
Voraussetzungen sind, dass Sie zwischen 18 und 55 Jahren alt und bei guter Gesundheit sind.
Mit einem Bluttest (nur 5 ml) werden erste Gewebemerkmale bestimmt. Zeigen diese eine Übereinstimmung
mit denen eines Patienten, folgen weitere Tests - Ihr Einverständnis vorausgesetzt.
Die Stammzellen befinden sich in hoher Anzahl im Knochenmark (nicht Rückenmark) des Beckenkamms.
Werden Sie aufgrund der Tests als einer der wenigen ermittelt, die vielleicht Leben retten können, gibt
es zwei verschiedene Verfahren Stammzellen zu spenden:
1. die periphere Stammzellentnahme
Bei der peripheren Stammzellentnahme wird dem Spender fünf Tage lang ein körpereigener hormonähnlicher
Stoff (Wachstumsfaktor G-CSF) verabreicht, der vom Körper z. B. auch bei fieberhaften Infekten produziert
wird. Dieses Medikament stimuliert die Produktion der Stammzellen und bewirkt, dass sich vermehrt Stammzellen
im fließenden Blut befinden. Diese können dann über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt
werden. Große Vorteile dieser Methode sind die fehlende Narkose und die ambulante Durchführung.
Dieses Verfahren wird in der Medizin seit 1988 angewandt, beim DKMS-Spender seit 1996. Nach dem
heutigen Stand der Forschung ist das Risiko von Langzeitnebenwirkungen gering. Um dies weiter
sicherzustellen, stehen wir mit unseren Lebensspendern in regelmäßigem Kontakt.
2. die Knochenmarkentnahme
Bei der Knochenmarkentnahme (nicht zu verwechseln mit der aus Rückenmark!) wird dem freiwilligen Spender
unter Vollnarkose ca. 1 Liter Knochenmark-Blut-Gemisch (entspricht ca. 5% des Gesamtvolumens) aus dem
Beckenknochen entnommen. Das entnommene Knochenmark bildet sich innerhalb von zwei Wochen vollständig
nach. Was bleibt, sind zwei kleine Narben über dem Gesäß - und das gute Gefühl, einem Menschen eine
Chance auf ein neues Leben gegeben zu haben. Insgesamt verbleibt der Spender zwei bis drei Tage im
Krankenhaus. Das Risiko für den Knochenmarkspender ist gering. Es beschränkt sich im Wesentlichen auf
das übliche Narkoserisiko. Um mögliche Komplikationen auszuschließen, wird der Stammzellspender
- wie oben geschildert - vorher immer eingehend untersucht.
Welches Verfahren bei der Stammzellspende angewandt wird, richtet sich nach den Belangen des Patienten.
Nach Möglichkeit wird auf die Wünsche der Spender Rücksicht genommen.